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 SKB LAB

Neuer Raum des Südtiroler Künstlerbundes für künstlerische Forschung, Austausch und Internationalisierung
Mit dem SKB LAB eröffnet der Südtiroler Künstlerbund einen neuen, erweiterten Aktionsraum und setzt damit einen entscheidenden Schritt in Richtung Internationalisierung und Vernetzung des Kunststandorts Südtirol. Eingebettet zwischen der Ausstellungsfläche SKB ARTES und den sieben SKB ATELIERS fungiert das SKB LAB als zentrale Schnittstelle für künstlerische Forschung und internationalen Austausch.
Der Raum dient sowohl der vertieften Recherchearbeit der Mitglieder als auch als Plattform für institutionelle Residenzprogramme. In Kooperation mit internationalen Partnerinstitutionen entstehen neue Austauschformate: Künstlerinnen aus dem SKB arbeiten im Rahmen von Residenzen im Ausland, während im Gegenzug internationale Künstlerinnen nach Südtirol eingeladen werden. Diese Programme werden durch gezielte Mentoringformate begleitet und stärken nachhaltig die fachliche und künstlerische Entwicklung.
Künstlerische Forschung wird im SKB LAB als offener, prozessorientierter Ansatz verstanden, der sich in experimentellen Arbeitsweisen, ortsspezifischen Projekten, interdisziplinären Kooperationen sowie theoretisch-reflexiven Recherchen manifestiert. Im Zentrum steht der Austausch von Wissen, Methoden und Perspektiven.
Eröffnet wird der Raum mit dem Projekt Casa Sciscioré, kuratiert von Anna Quinz. Designer*innen aus dem Alpenraum und Mitglieder des SKB gestalten gemeinsam eine wohnliche Umgebung aus Kunstwerken und Designobjekten. Damit wird das SKB LAB nicht nur als Arbeits- und Denkraum, sondern auch als Ort der Begegnung, Offenheit und Zugehörigkeit etabliert.
„Residenzprogramme sind heute eine der wirkungsvollsten Formen nachhaltiger Vernetzung“, betont der Präsident des Südtiroler Künstlerbundes Alexander Zoeggeler. „Südtirol als kulturelle Peripherie ist für internationale Künstler*innen besonders interessant, während unsere Mitglieder durch Aufenthalte im Ausland neue Perspektiven gewinnen. Aus diesen direkten Kooperationen entstehen langfristige Beziehungen, neue Projekte und ein spürbarer Mehrwert für den gesamten Kunststandort.“
Ein erster wichtiger Partner für die Residenzprogramme ist Nucleo in Gent, mit dem ein Pilotprojekt für einen regelmäßigen Austausch gestartet wurde. Den Auftakt bildet ein Aufenthalt der Südtiroler Künstlerin Maya Fluss, die von April bis Mai 2026 in Gent arbeitet.
„Die NUCLEO-Residenz bietet mir die Gelegenheit, neue Perspektiven und kreative Impulse zu gewinnen, die meine laufende Forschung aus einer queer-feministischen Perspektive weiter vertiefen und meine Auseinandersetzung mit Landschaften, Körpern und patriarchalen Strukturen auf eine neue Ebene heben werden“, so Maya Fluss.
Parallel dazu läuft aktuell die Ausschreibung für einen Künstlerin aus Belgien, der*die im Herbst eine Residency in Bozen antreten wird. Weitere internationale Kooperationen sind bereits in Planung, unter anderem ein Austauschprogramm mit dem Horanggasy Creative Studio International Residency Program in Gwangju (Südkorea) über das Longega Project sowie Initiativen in den Fachbereichen Literatur und Musikkomposition.
Die Auswahl der teilnehmenden Künstlerinnen erfolgt über offene Ausschreibungen, wodurch Transparenz und Qualität gesichert werden. Begleitet werden die Programme von ausgewählten Mentorinnen aus dem jeweiligen Fachbereich.
Mit dem SKB LAB positioniert sich der Südtiroler Künstlerbund als aktive Plattform für Öffnung und Austausch. Der neue Raum stellt eine konsequente und zukunftsweisende Erweiterung dar und unterstreicht die Rolle des SKB als Motor für eine offene Weiterentwicklung der zeitgenössischen Kunst in Südtirol.
Das Projekt wird unterstützt von Alperia, der Stiftung Südtiroler Sparkasse und der Autonomen Provinz Bozen.



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